Gruppe “Schmetterling” vs. Kultur?!

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Buon Giorno…

In der Zeit vom 26.03.-31.03.17 war die Gruppe “Schmetterling” auf Kursfahrt in Piano di Sorento, Italien. Aber wie soll das bitte gehen? Gruppe “Schmetterling” bzw. “Reisegruppe Jägermeister” reiste stets motiviert und mit hohen Erwartungen nicht nur durch Pompeii, sondern bestiegen auch mit dem allseits bekannten Japan-Touristen-Style den Vesuv. Doch auch Anderes blieb von uns nicht verschont…

Giorno: Uno 

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Nach unserer Ankunft im “costa alta” durften wir unsere Bungalows besichtigen. Auch wenn die Qualität der Betten gewöhnungsbedürftig war, fanden wir uns schnell damit ab und waren sofort vom Gelände, aufgrund der vielen Mandarinen- und Zitronenbäume sowie der Aussicht überwältigt. Und wie konnte man es ahnen- auf dem Ausflug nach Sorrento bildete sich die unüberhörbare, unauffällige Gruppe “Schmetterling” (Bild 1). Sorrento war die nächstgelegenste Stadt, die uns aufgrund ihrer Schönheit zum Staunen brachte. Nach der unvergesslichen Stadtbesichtigung, konnten wir uns noch den wunderschönen Sonnenuntergang am Aussichtspunkt nahe unserer Bungalows anschauen, wobei die Lehrer nicht vor uns flüchten konnten.

Giorno: Due 

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Am Montag fuhren wir mit dem Bus nach Pompeii. Dort führte uns ein Tourguide durch die alte,  ehemals von 7 Metern Asche verschüttete Stadt. Pompeii wurde Opfer des am 24.08.79 n. Chr. ausgebrochenen und damals mehr als doppelt so hohen Vulkan: Vesuv (aktuell 1281 Meter).DSC_0046

Wir wurden durch die gut erhaltenen Märkte, Thermen, Wohnräume (von Armen und Reichen), Amphitheater, Straßen und das pompeiiische “Colosseum” geführt. Dort bekamen wir sehr gute Eindrücke von bis dato fast komplett erhaltenen Mosaikböden, Gemälden, Wandmalereien und Inschriften.

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Giorno: Tre

Heutiges Tagesziel: Vesuv.

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Am dritten Tag erklimmten wir frohen Mutes den Vesuv. Der oben aufgeführten Gruppe “Schmetterling” stockte der Atem bei unbeschreiblich schöner Aussicht aus 1281 Metern. Einzel- und Gruppenfotos zu machen, war dementsprechend ein Muss, welches sich auch keiner entgehen ließ; wer ist schon alle Tage auf dem Vesuv?

Ein Blick hinunter in den Krater machte einen monströsen Eindruck, denn wenn man sich vorstellt, das der Vulkan mal mehr als doppelt so hoch war (und keinen Krater hatte), bekamen nicht nur die Schmetterlinge Bauchschmerzen, sondern andere Reisegruppen ebenfalls. Jedoch ließen die gewaltigen Ausmaße des Vesuvs besonders am fünften Tag auf sich wirken..

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Giorno: Quattro

Ungeduldig stürzten wir uns voller Abenteuerlust zum angesagten Reiseziel: Napoli (Neapel). Neapel, die Mutterstadt der Pizzen und die nächste Stadt, wo niemand ordentlich Auto bzw. Motorroller fahren konnte…

Zuerst liefen wir in ein Museum, wo nahezu alles, was in Pompei und im Herculaneum an Gemälden, Statuen und Fundstücke wie Amulette gefunden wurde, aufbewahrt wird. Die unglaublich großen und dennoch so sanft und zart wirkenden Statuen machten einen sehr kultivierten und prunkvollen Eindruck der damaligen Städte. Gleiches muss man ebenfalls von den Gemälden behaupten!

Im Keller des Museums war unabhängig von Pompeii und Herculaneum ein Abteil der alten Ägypter. Hier waren Schrein- und Steintafeln, Amulette und Schriften ihrer Kultur zur Schau gestellt und natürlich auch offene Sarkophage sowie konservierte Krokodile. Diese waren noch so gut erhalten, dass einige nachfragten (natürlich auf englisch), ob die Menschen und Krokodile echt sind oder nur nachgestellt. Diese waren natürlich unverfälscht.

Weiter ging es ins von Herrn Klinkel besagte “geheime Kabinett”, welches zur allgemeinen Belustigung führte, wir aber aus sprachlichen Gründen nicht weiter eingehen werden.

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Nach dem Rundgang im Museum durften wir uns auf der Straße “Via Toledo” für ein paar Stunden frei bewegen. Dies nutzten alle natürlich zum Essen, Shoppen und Schlendern aus. IMG_20170329_161739

 

Giorno: Cinque

Schon alle etwas erschöpft und müde von der bisher tatkräftigen Woche fuhr unsere Reisegruppe wissensdurstig zum Herculaneum, der Pompeii gegenüber nord-westlich gelegenen Stadt. Das Herculaneum wurde 16 Meter von Lava und Schlamm verschüttet und war sehr wahrscheinlich eine Hafenstadt. Trotz des Vulkanausbruches blieben die Gemälde (Farbe ebenfalls) und Mosaike bis heute sehr gut erhalten.

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Der letzte Abend:

Ein paar aus unserer Gruppe haben sich schon am Anfang der Fahrt versprochen, am letzten Abend baden zu gehen, was, wie sich herausstellte, völlig lebensmüde war. Ohne Bedenken stiefelten wir in einer kleinen Gruppe hinunter zum Strand und man merkte, als man in Schwimmbekleidung am Strand stand: es wurde frisch. Die folgende Diashow zeigt den weiteren Verlauf unserer leichtsinnlichen Aktion. Aber wir sind nach wie vor stolz im Mittelmeer geschwommen zu sein!

Temperatur lässt grüßen!

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Nachdem wir unsere Zimmer gesäubert und die Koffer gepackt hatten, haben wir uns noch alle gemeinsam auf unsere Terrasse gesetzt. Den letzten Abend haben wir nochmal richtig genossen und Revue passieren lassen.

 

Giorno: Sei

Mit gepackten Koffern geht es ab zum Flughafen und Freude steht dabei wohl kaum jemandem ins Gesicht geschrieben.

 

Es war wahrscheinlich die beste Zeit der 12. Klasse und wir werden Ähnliches wohl nicht nochmal erleben. Die Fahrt war unglaublich und unserer Meinung nach hätte man nichts besser machen können!

 

 

Ein riesiges Dankeschön gilt den Lehrern, die das alles organisiert haben und es mit uns aufgenommen haben! Der Dank gilt ebenfalls unseren Mitschülern, die die Fahrt so unvergesslich gemacht haben!

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